Make Noise for Fair ToysInternationales AktivistInnen-Treffen in Wien |
Im Rahmen der Kampagne trafen sich 35 ehrenamtlich für "Spielsachen fair machen!" engagierte Personen aus Österreich, Frankreich, Polen, der Tschechischen Republik und Rumänien zu einem Trainingswochenende in Wien. AktivistInnen unterstützen in allen Ländern ehrenamtlich die professionellen Kampagnen-Teams. Beim Training wurden die menschenunwürdigen Bedingungen in der Spielzeugproduktion debattiert und die Rolle und Möglichkeiten des Internationalen Spielzeugverbandes ICTI diskutiert. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie durch die Kampagne in allen Ländern noch mehr Aufmerksamkeit auf die Situation der ArbeiterInnen in den chinesischen Spielzeugfabriken gelenkt werden kann. Eine Arbeitsgruppe erfand den Slogan „Make Noise for Fair Toys“ für die vor Weihnachten geplanten Aktionen. Auf dem einmal jährlich stattfindenden Training können sich die AktivistInnen gegenseitig durch bereits erprobte Workshops, Aktionen und Materialien inspirieren lassen. Alle AktivistInnen waren sich einig, dass nur ein Umdenken der großen Spielwarenfirmen echte Verbesserungen für die chinesischen ArbeiterInnen bringen kann. Denn solange Aufträge zu extrem niedrigen Preisen mit extrem kurzen Lieferzeiten vergeben werden, sind die FabrikbesitzerInnen kaum in der Lage, gesetzlich vorgeschriebene Löhne und Arbeitszeiten einzuhalten. Nur gemeinsame Forderungen von KonsumentInnen durch Urgent Appeals und Petitionen, unterstützt von NGOs, werden die Spielwarenkonzerne zum Umdenken bewegen. Wenn Sie auch AktivistIn werden wollen, melden Sie sich bitte bei philip.doyle@suedwind.at |







