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Urgent Appeal: Disney riskiert weiterhin das Leben von ArbeiterInnen

Gefährliche, veraltete Maschinen bei Disney Zulieferer Yiuwah noch immer im Einsatz.

Make Noise for Fair Toys

Internationales AktivistInnen-Treffen in Wien

ICTI muss (fair)handeln!

„Spielsachen fair machen!“ und PartnerInnen fordern den internationalen Spielzeugverband ICTI auf, die Zertifizierungen von chinesischen Spielzeugfabriken dringend zu verbessern.

Neuer Urgent Appeal: Wieder Ärger mit Disney

Wir fordern den Disney-Konzern auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen bei seinen Zulieferfabriken sicher zu stellen.

Update zum Disney Appeal

"Spielsachen fair machen!" bedankt sich bei allen, die im Rahmen des im Juli gestarteten Aufrufs ein Protest-Mail an den Disney Chef Robert Iger versendet haben.

Neuer Bericht aus zwei chinesischen Spielzeugfabriken

Der Bericht "Mit Arbeitsrechten spielt man nicht!" belegt, dass Menschen- und Arbeitsrechtsverletzung in den untersuchten Fabriken weiterhin an der Tagesordnung sind.

Die Spielzeugindustrie hat viele Schattenseiten
Urgent Appeal: Tod bei Disney Zulieferer

Unterstützen Sie den Protest gegen tödliche Arbeitsbedingungen in chinesichen Spielzeugfabriken, die für Disney produzieren!
Senden Sie hier Ihre Protestmail an Disney!

Spielsachen fair machen!

Die meisten Spielzeuge, die wir heute in Österreich kaufen, sind in China produziert worden. Durch die Auslagerung der Produktion in Billing-Lohn-Länder können die multinationalen Unternehmen extrem niedrige Löhne und Produktionskosten durchsetzen. Um die kurzen Lieferfristen und die extrem niedrigen Preise der internationalen Spielzeugfirmen einzuhalten, wird die Verletzung der Menschen- und Arbeitsrechte in vielen chinesischen Fabriken quasi als „normal“ hingenommen.
•    Gearbeitet wird bis zu 16 Stunden am Tag, jeden Tag!
•    Die gezahlten Löhne reichen kaum für das Nötigste.
•    Es werden veraltete, schlecht gewartete Maschinen und giftige Werkstoffe eingesetzt, und nur selten adäquate Sicherheitskleidung ausgehändigt.

Schätzungsweise 3-5 Millionen Menschen, die meisten davon junge Frauen, arbeiten und leben unter häufig unmenschlichen Bedingungen in chinesischen Spielzeugfabriken. Sie verlassen ihre Familien am Land, um in den Zulieferfabriken der großen multinationalen Spielzeugfirmen zu arbeiten und Geld zu verdienen. Doch die Bezahlung ist zu niedrig, um ihre Verwandten zu Hause unterstützen zu können und die unerbittlichen Arbeitszeiten und die Gefahren am Arbeitsplatz machen viele von ihnen krank. Manche sterben. Dafür gibt es sogar ein chinesisches Wort: Guolaosi (Tod durch Erschöpfung).
Die meisten ArbeiterInnen kennen ihre Rechte nicht und weder AuftraggeberInnen noch das Fabrikmanagement haben ein Interesse daran, dies zu ändern. Außerdem sind in China unabhängige Gewerkschaften verboten, lediglich innerhalb der Fabriken dürfen gewählte VertreterInnen mit dem Management kollektiv Löhne verhandeln.

Die Kampagne „Spielsachen fair machen!“ will dazu beitragen, diese Situation zu ändern! Unsere Aufgabe ist es, KonsumentInnen, Medien und EntscheidungsträgerInnen zu informieren. Unser Ziel ist es, einen Dialog zwischen multinationalen Spielzeugfirmen, HändlerInnen, NGOs und FabriksarbeiterInnen bzw. ihren VertreterInnen in Gang zu setzen, um letztlich die Situation der chinesischen SpielzeugarbeiterInnen zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

       
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